Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube, Vimeo, Periscope…Alles Instrumente und Medien, die Kommunikationsbotschaften in die Zielgruppen der Unternehmen, Institutionen, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Bildungseinrichtungen und Interessensverbände transportieren.
Die Frage, die sich in diesem Kontext stellen könnte, wäre möglicherweise die Folgende:
Sind diese Plattformen überhaupt Instrumente im klassischen, herkömmlichen Sinne?
Spätestens an diesem Punkt steigt die Wahrscheinlichkeit einer Grundsatzdiskussion unter den Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen gen 100 Prozent.
Die Menschen, die aktuell in der Verantwortung bei den eingangs genannten „Unternehmen ff.“ sind, haben die klassischen Ansätze verinnerlicht, die lange ihre Gültigkeit hatten, heute noch haben aber nicht mehr nur singulär die einzigen sind.
Basierend auf dem klassischen Marketing werden die Zielgruppen optimalerweise mit der Strategie des Marketingmix und der optimalen Verwendung der verfügbaren Instrumente erreicht. Im Dienstleistungsmarketing sind diese um drei auf sieben erweitert. Die zugrunde liegende Strategie ist allerdings die gleiche. Diese Vorgehensweise könnte auch als Push Strategie bezeichnet werden.
Zurück zur Ausgangsfrage der richtigen Kanäle. Ausgehend von der These, dass die User der sogenannte Sozialen Medien und des Web die für sie relevanten Informationen erhalten, spielt der Kanal – positiv ausgedrückt – eine untergeordnete Rolle.
Die Botschaft, der Inhalt, der Content wird gefunden. Diese Situation könnte auch als Pull Strategie bezeichnet werden.
War die Zielgruppe der 16 bis 29 jährigen vor zwei bis drei Jahren in Facebook aktiv, so sind dort heute insbesondere Menschen im Alter von 29 bis 49 zu erreichen. Aber wo sind die 16 bis 29 jährigen hin? Möglicherweise Whats App und Instagram und wie lange sind sie dort zu erreichen?
Eine interessante Studie der OECD belegt, dass die Nutzung des Social Web und der Social Media Angebote nicht nur altersabhängig ist, sondern auch der Bildungsstand der User eine Rolle spielen.
Social media uptake – Share of users by education level
Spricht das nicht wiederum für das Gelernte, nämlich den „richtigen“ Kanal?! Übrigens ist Deutschland entgegen des Trends.
An dieser Stelle beende ich meinen ersten Blog Artikel. Allerdings nicht ohne eine Brücke zum Thema Content Marketing und Social Web zu bauen.
Die wichtigsten Social-Media-Trends für 2016: Live-Streaming, On-Platform-Content und vieles mehr
Freue mich sehr über Feedback und Kommentare 🙂